Naturschutzstation am Naturena Badesee



Wir fordern weniger Gift für mehr Vielfalt auf dem Acker.           Quelle: NABU BW
Wir fordern weniger Gift für mehr Vielfalt auf dem Acker. Quelle: NABU BW

NABU stellt Pestizidbericht vor

50 Prozent weniger Gift bis 2025 möglich

Der NABU hat den ersten Pestizidbericht für Baden-Württemberg vorgestellt. Hintergrund ist die Diskussion im Landtag um die Erarbeitung einer Strategie zur Pestizidreduktion, mit der auch ein Beitrag gegen das Insektensterben geleistet werden soll. 

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Pestizidbericht für Baden-WürttembergNaturschützer schlagen Alarm

Der Einsatz von Pestiziden auf Baden-Württembergs Äckern soll bis 2025 halbiert werden, fordert der Naturschutzbund. Agrarminister Hauk kontert: Der Pestizid-Einsatz gehe die Öffentlichkeit nichts an.

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Wolf - Foto: Wolfgang Ewert
Wolf - Foto: Wolfgang Ewert

Auffällige Wölfe und der Umgang mit ihnen

Interview mit Artenschutzreferentin Felicitas Rechtenwald

Der NABU Baden-Württemberg weist Forderungen zurück, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Das ist nach Einschätzung des Naturschutzbunds weder sinnvoll noch notwendig.                                                       mehr Infos hier klicken


Auswärtsspiel: Das Hüsli zu Gast im Museum St. Blasien

Eine Ausstellung mit Arbeiten der NABU-Fotogruppe Birkendorf

 

 

Im Rahmen eines Mediengesprächs präsentierten Landrat Dr. Martin Kistler und Dr. Jürgen Glocker eine neue Sonderausstellung im Kreismuseum St. Blasien. Sie trägt den Titel „Auswärtsspiel: Das Hüsli im Museum St. Blasien“ und ist bis zum 3.6.2018 zu sehen. Der Landrat sagte, er freue sich, dass das Volkskundemuseum Hüsli für einige Zeit gewissermaßen auch in der Raumschaft St. Blasien präsent sei. Das Hüsli habe viel zu bieten, und das werde in dieser schönen Ausstellung deutlich: „Vor allem aber führt uns die Ausstellung vor Augen, wie gut und professionell die fotografischen Arbeiten der NABU-Fotogruppe sind. Das ist erste Klasse!“ Dr. Jürgen Glocker fügte hinzu, dass die Arbeiten der beteiligten Fotografinnen und Fotografen das Volkskundemuseum in Grafenhausen-Rothaus auf eine frische und neue Art in Szene setzen: „Es ist ein Genuss, eines der schönsten Museen der Region durch die Augen hochbegabter Fotografen sehen zu können!“

 

Dr. Kistler und Dr. Glocker dankten allen Beteiligten, insbesondere dem Grafenhausener Journalisten und Fotografen Wilfried Dieckmann, der die NABU-Fotogruppe leitet, für ihr großes Engagement. Die neue Sonderausstellung sei ein Gewinn für das St. Blasier Museum.

 

Das Museum Hüsli seinerseits wurde 1912 von der in Lörrach geborenen, später in Berlin lebenden Konzertsängerin Helene Siegfried als luxuriöser Sommersitz erbaut. Mit akribischer Sammlerleidenschaft trug die Künstlerin jahrelang Bauteile alter Bauernhöfe, Gerätschaften und Kunstgegenstände aus dem Hochschwarzwald zusammen.

 

Beate Beck, Dorothea Gosling, Ingeborg Straub, Gerhard Albicker, Christian Bohl, Florian Bohl, Markus Bohl, Wilfried Dieckmann, Hansjörg Gäng, Siegfried Grammel und Joachim Schuldt haben sich mit dem Kleinod Hüsli intensiv befasst und gemeinsam bei zwei Fototerminen Räume und Exponate mit der Kamera ins rechte Licht gerückt. Die Fotografinnen und Fotografen sind in eine heimatkundliche Museumswelt eingetaucht. Bewusstes Sehen stand dabei im Mittelpunkt, die Kameratechnik trat in den Hintergrund. Die 28 großformatigen Aufnahmen, die in der Ausstellung gezeigt werden, sind geprägt von dem Gedanken, dem Betrachter Kulturgut einer früheren Epoche näherzubringen.

 

In der Ausstellung „Auswärtsspiel: Das Hüsli im Museum St. Blasien“ werden nicht nur verschiedene Blickwinkel der NABU Fotogruppe präsentiert. Die Ausstellung gewährt nicht zuletzt auch Einblicke in eine andere Zeit - in das Leben von Helene Siegfried.

 

 


Futterhäuschen und Meisenknödel

Der NABU gibt Tipps zur Winterfütterung der Vögel

In Grafenhausen ist der erste Schnee gefallen. Auch wenn der Winterdienst angesichts der geringen Menge noch nicht ausrücken musste, so herrschte an den Futterstellen bereits reger Betrieb. Einige Vogelfreunde haben sich auf den ersten Schnee bereits vorbereitet und die Futtersäulen gefüllt.

 

Das Füttern von Vögeln zur Winterzeit hat nicht nur in Deutschland eine lange Tradition. Es ist bei vielen Vogelfreunden beliebt und von Beginn an auch im Naturschutzverband NABU verankert. An Futterstellen lassen sich die Tiere aus nächster Nähe beobachten. So ist das Füttern nicht nur ein Naturerlebnis, sondern vermittelt zudem Artenkenntnis. Das gilt besonders für Kinder und Jugendliche, die immer weniger Gelegenheit zu eigenen Beobachtungen und Erlebnissen in der Natur haben. Die meisten engagierten Naturschützer haben einmal als begeisterte Beobachter am winterlichen Futterhäuschen begonnen.

Der NABU empfiehlt die Vogelfütterung deshalb als einmalige Möglichkeit für Naturerlebnis und Umweltbildung.

Mehr Infos zur Vogelfütterung auf der NABU Homepage


NABU im Ländle liefert Antworten

Stuttgart – Wer verlässliche Antworten auf Fragen rund um Umwelt und Naturschutz sucht, wird beim NABU fündig. Ab sofort ist der mitgliederstärkste Naturschutzverband im Südwesten mit einem neuen Internetauftritt am Start: www.NABU-BW.de ist eines der größten und vielfältigsten Naturschutz-Onlineportale im Ländle. Es bietet ein breites Themenspektrum, umfangreiches Hintergrundwissen und brillante Bilder.

 Aktuelle umweltpolitische Themen bilden nach wie vor einen Schwerpunkt. Aber auch wer Natur erleben möchte, findet praktische Ratschläge für den Ökoalltag, Ausflugsideen oder Naturbeobachtungstipps. Gerade für Familien mit Kindern gibt es viele Anregungen. Zum Beispiel Spielideen für draußen oder die Rubrik „Kinderfragen“: Hier beantworten NABU-Fachleute auf leicht verständliche Weise Fragen, die sich aus den eigenen Beobachtungen in der Natur ergeben.

 „Unsere über 80.000 Mitglieder im Ländle sind von uns Qualität und aktuelle Informationen gewohnt. Diese bieten wir ihnen und allen anderen Interessierten auch weiterhin auf unseren Internetseiten“, sagt  Yvonne Martin, Onlinereferentin beim NABU Baden-Württemberg. „Hinzu kommt: Der NABU ist jetzt endlich richtig im Web 2.0 angekommen. Wir hoffen dadurch mit unseren Inhalten vermehrt auch jüngere Zielgruppen zu erreichen und zu begeistern." Konkret bedeutet das, dass sich www.NABU-BW.de jetzt auch mit Tablets und Smartphones komfortabel nutzen lässt. Zudem sind die Social-Media-Kanäle Facebook, Youtube und Twitter des Landesverbandes im neuen Auftritt integriert und viel präsenter. Ab sofort spielt auf NABU-BW.de zudem die Optik eine größere Rolle – für die Online-Chefin ein Muss: „Schließlich liefert die Natur großartige Motive und durch die neuen Bildformate werden die tolle Aufnahmen unserer vielen NABU-Fotografinnen und -Fotografen ins rechte Licht gerückt!“