Informative Expertenrunde zum Baugebiet Hub

Belasteter Boden kommt nach Bonndorf

Vertreter der Ühlinger Bürgerinitiative zum Baugebiet "In der Hub", des BUND Oberes Schlüchttal und des NABU Grafenhausen trafen sich mit Vertretern der zuständigen Behörden des Landratsamtes und den verantwortlichen Planern sowie Tobias Gantert, Hauptamtsleiter der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf, um aktuell anstehende Fragen zum neuen Baugebiet Hub in Ühlingen zu besprechen.                                                     Mehr


Höchste Vorsicht bei der Ambrosia-Pflanze

Auch über 900 Höhenmeter möglich / Heimisches Vogelfutter verwenden

Der NABU hat auf dem Wochenmarkt Grafenhausen über die Gefahren von Ambrosia informiert
Der NABU hat auf dem Wochenmarkt Grafenhausen über die Gefahren von Ambrosia informiert

 Auch wenn es so richtig keiner glauben wollte: In Grafenhausen die erste Beifußblättrige Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) entdeckt.

Bei der Ambrosia-Pflanze ist aufgrund der Allergiewirkung höchste Vorsicht geboten. Angesichts dieser Tatsache informiert der Nabu derzeit verstärkt über die Pflanze. Bereits am vergangenen Donnerstag waren Nabu-Aktive mit ihrem mobilen Infostand auf dem Wochenmarkt in Grafenhausen vertreten und hatten mit Faltblättern der Landesanstalt für Umwelt und Natur (LUBW) informiert. Warum aber die ganze Aufregung um eine unscheinbare Pflanze, die auf den ersten Blick dem bekannten und auch in Grafenhausen verbreiteten "Gemeinen Beifuß" ähnelt.  Anhand dieser heimischen und ungefährlichen Pflanze wurden den Besuchern deutliche Erkennungsmerkmale aufgezeigt.

Bisher wurden nach Aussage von Harald Gebhard, der bei der LUBW die gemeldeten Funde kartiert, noch keine Ambrosia-Pflanzen aus dieser Höhenlage gemeldet: "Bei der 700 Meter Grenze war bisher Schluss", so der Experte. Die gefundenen Ambrosia-Exemplare in Grafenhausen wurden vermutlich nicht durch Erdbewegungen, sondern durch verunreinigtes Vogelfutter eingeschleppt.  Die Samen gelangen im Regelfall unabsichtlich bei der Ernte von beispielsweise verunkrauteten Sonnenblumenfeldern ins Futter. Deshalb will der Nabu-Grafenhausen nur noch Sonnenblumenkerne aus heimischer Produktion in der Region einzukaufen