Gut fürs Klima - Erde ohne Torf

Gärtnern ohne Torf:

Mehr Informationen zu verschiedenen Pflanzerden erhalten Gartenfreunde im NABU-Zentrum am Naturena Badesee

im Rahmen der Ausstellung „Gärtnern ohne Torf“, die am

 

Samstag, 15. und Sonntag, 16 Juli, jeweils von 13 bis 17 Uhr

geöffnet ist

„Wo Erde draufsteht, ist häufig vor allem Torf drin“, sagt Wilfried Dieckmann vom NABU Zentrum Birkendorf. Auch so genannte Bio-Erde enthält oft den Stoff, aus dem Moore bestehen. Hobby-Gärtnerinnen und -Gärtnern rät der Naturschutzbund, nur Erde mit der Bezeichnung „torffrei“ oder „ohne Torf“ zum Vorziehen, Pflanzen oder Umtopfen zu verwenden. „So tut man etwas für die Moore und das Klima. Und in aller Regel brauchen die Pflanzen keinen Torf, um gut zu gedeihen.“

Mehr Informationen zu verschiedenen Pflanzerden erhalten Gartenfreunde im NABU-Zentrum am Naturena Badesee im Rahmen der Ausstellung „Gärtnern ohne Torf“, die am Samstag, 15. und Sonntag, 16 Juli, jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnet ist

 

Moore binden Kohlenstoff und verhindern, dass das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid entsteht. Eine einen Meter dicke Torfschicht enthält etwa so viel Kohlenstoff wie sechs 100-jährige Wälder der gleichen Fläche. Aber es dauert rund 1000 Jahre, bis eine solche einen Meter dicke Torfschicht entsteht. Baut man Torf ab, werden große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt und beschleunigen den Klimawandel. In Deutschland sind fast alle Moore zerstört, auch durch den Torfabbau. Mittlerweile werden große Mengen Torf aus anderen Ländern importiert.

 

„Dabei gibt es für die Pflanzen und den Boden gute Alternativen“, betont der Leiter des NABU-Zentrums Birkendorf.  Denn Torf kann zwar die Durchlüftung des Bodens verbessern, die Bodenqualität verschlechtert er aber, weil er extrem nährstoffarm ist und zudem die Bodenversauerung fördert. „Bedenkt man das alles, liegt die Entscheidung für torffreie Erde auf der Hand.“

 

In immer mehr Baumärkten und Gartencentern findet man auch torffreie Erde. „Oft lohnt es sich, gezielt nachzufragen“. Eine gute Alternative ist der Einkauf bei regionalen Kompostwerken oder Erdenherstellern, beispielsweise in der Kompostieranlage des Landkreises Waldhut

 

Kadelburg-Ettikon. Und wer die Möglichkeit dazu hat, kann einen Komposthaufen anlegen und so Humus produzieren, der den Boden besonders gut belebt und ihm wichtige Nährstoffe zurückgibt.


Ein Umdenken am Markt eingefordert

 ÜHLINGEN-BIRKENDORF. Unter dem Titel "Warum ist das Zweinutzungshuhn das Ökohuhn der Zukunft? – Oder wo das Huhn begraben liegt" hatten die NABU-Ortsgruppen Bonndorf-Wutach und Grafenhausen zu einem Vortrag in das NABU-Zentrum nach Birkendorf eingeladen. Bis zum letzten Quadratmeter war der Vortragsraum im NABU-Zentrum besetzt.  mehr zur Veranstaltung im NABU Zentrum


„Naturschutz - Spiele und Nistkastenbau"

NABU-Zentrum beteilgt sich am Sommer-Ferienprogramm

In diesem Jahr wurde von der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf unter Mitwirkung von Vereinen, Institutionen und Privatpersonen ein tolles und abwechslungsreiches Sommerferienprogramm angeboten. 
Mit dabei war auch das NABU-Zentrum Birkendorf mit dem Ganztagesprogramm „Naturschutz - Spiele und Nistkastenbau am Naturena mit Grillen“ für Kinder im Grundschulalter. Die 13 Plätze waren schnell ausgebucht.


Projekte und Aktionen

Der NABU Grafenhausen engagiert sich vor Ort - für Jung und Alt

Künstlersymposium Grafenhausen; NABU Projekt - Wachsende Weiden
Künstlersymposium Grafenhausen; NABU Projekt - Wachsende Weiden

Auch wenn diese Phrase abgedroschen ist: Naturschutz ist ein weites Feld. Damit der NABU seine Ziele erreichen kann, setzt er sich Schwerpunkte in seiner Arbeit. In zahlreichen Projekten kämpft er mit Argumenten für naturverträgliche Lösungen. Für den NABU-Landesverband stehen dabei Projekte an erster Stelle, die landesweit ausstrahlen.

Um die Bevölkerung für die Themen des Umwelt- und Naturschutzes zu sensibilisieren, um Begeisterung zu wecken und Botschaften zu transportieren, startet der NABU Aktionen, bei denen Jung und Alt mitmachen können. Sie es beim Vögel beobachten, beim Kennenlernen von Fledermäusen oder bei Wettbewerben - dass die Menschen mitmachen, ist hier das Ziel des NABU.

 

Projekte, die vom NABU Landesverband ins Leben gerufen werden, werden von den Ortsgruppen in Baden-Württemberg umgesetzt.

 

Die NABU Ortsgruppe Grafenhausen hat sich beispielsweise an der Aktion "Kirchturm" beteiligt oder das Projekt "Heimatmuseum Streuobstwiese" vom NABU Bezirksverband umgesetzt.